Zielumsatz auf produktive Stunden verteilen

Stundensatz-Rechner für Selbstständige

Berechne einen erforderlichen Netto-Stundensatz aus gewünschtem Unternehmerlohn, betrieblichen Kosten, Rücklagen und realistisch abrechenbaren Stunden.

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€/Jahr
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Std./Jahr
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63.000,00 €Kosten & Unternehmerlohn
6.300,00 €Gewinnaufschlag
1.200 Std.Abrechenbare Stunden
Erforderlicher Netto-Stundensatz57,75 €69.300,00 € benötigter Jahresumsatz

Vereinfachte Kalkulation ohne individuelle Steuer- oder Sozialversicherungsberechnung. Für Angebote solltest du zusätzlich Ausfallrisiko, Zahlungsziele und projektspezifische Kosten prüfen.

Ergebnis verwenden

Rechenweg

So wird gerechnet

Die FormelNetto-Stundensatz = (Unternehmerlohn + Betriebskosten + Rücklagen) × (1 + Gewinnaufschlag) ÷ abrechenbare Stunden

Einfaches Beispiel: 63.000 € Jahresbedarf bei 1.200 abrechenbaren Stunden entsprechen 52,50 € pro Stunde vor zusätzlichem Gewinnaufschlag.

01
Jahresbedarf erfassen

Addiere gewünschten Unternehmerlohn, Betriebskosten und geplante Rücklagen.

02
Produktive Stunden schätzen

Nutze nur Stunden, die du realistisch Kunden in Rechnung stellen kannst.

03
Stundensatz ableiten

Optional wird ein Gewinnaufschlag auf den benötigten Jahresumsatz gerechnet.

Einordnung in die Praxis

Stundensatz-Rechner für Selbstständige sinnvoll einordnen

Berechne einen erforderlichen Netto-Stundensatz aus gewünschtem Unternehmerlohn, betrieblichen Kosten, Rücklagen und realistisch abrechenbaren Stunden. Vom tatsächlichen Aufwand zu einem Angebot, das Kosten deckt und verständlich bleibt.

Hintergrund

Urlaub, Angebote und Projektkosten werden erst vergleichbar, wenn Zeitraum, Leistungsumfang und Zuschläge sauber getrennt sind. Kleine Auslassungen können die Kalkulation stark verändern.

Regeln und Grenzen

Je nach Rechner greifen Arbeitsrecht, Steuerrecht oder Werkvertragsregeln. Gesetzliche Mindestansprüche und steuerliche Vorgaben können nicht durch eine betriebliche Kalkulation ersetzt werden.

Für deine Praxis

Dokumentiere Annahmen, Leistungsumfang und Puffer direkt neben dem Ergebnis. So lässt sich die Kalkulation später aktualisieren und gegenüber Kunden oder Beschäftigten nachvollziehbar erklären.

Darauf solltest du achten
  • Jahresbedarf erfassen
  • Produktive Stunden schätzen
  • Stundensatz ableiten

Kurz beantwortet

Fragen aus der Praxis

Nur Fragen, die beim Rechnen oder Einordnen dieses Ergebnisses wirklich weiterhelfen.

Warum zählen nicht alle Arbeitsstunden als abrechenbar?

Akquise, Buchhaltung, Organisation, Urlaub und Krankheit erzeugen Zeit, die meist nicht direkt fakturiert werden kann. Deshalb ist die Zahl produktiver Stunden oft deutlich kleiner als die gesamte Arbeitszeit.

Ist Umsatzsteuer enthalten?

Nein. Der Rechner ermittelt einen Netto-Stundensatz vor Umsatzsteuer. Einkommensteuer und individuelle Sozialabgaben werden nur über deine eingeplanten Rücklagen berücksichtigt.